Jugend - Klettercamp in Arco
| Jugendgruppe |
Ein paar Wochen vor Ostern entschieden wir uns, dem Familienstress am Ostersonntag zu entgehen und stattdessen lieber nach Arco zum Klettern zu fahren.
So ging es am 24.04 um 6 Uhr in der Früh los, nach Arco. In unserem Fiat Panda waren wir ein „bisschen“ eingeengt, aber das konnte unsere Freude nicht trüben.
Nach einigen Zwischenfällen gelangten wir nach 5 stündiger Fahrt in Arco an und bauten dort unser Zelt auf. Da der Tag unserer Meinung nach nicht mehr richtig nutzbar war, entschlossen wir uns anstatt zu klettern, zwei Fläschchen Wein zu kaufen und den Colodri hochzuwandern.
Trotz unserer eingeschränkten Küchenausrüstung brachten wir Feinschmecker Gerichte höchster Qualität zustande. Für die fehlenden Küchengeräte kamen unsere Zeltnachbarn auf, die uns mit der Ausrede „des hod nimma in unseren Panda passt“, alles liehen.
Am zweiten Tag ging es dann höchst motiviert zum Klettern nach Nago. Dem Ansturm an die unteren Kletterfelsen konnten wir entgehen, indem wir uns an den oberen Sektoren aufhielten. Das Klettern in Nago war sehr schön. Am Nachmittag fuhren wir dann, aufgrund mangelnder Verpflegung, zum Supermarket nach Torbole.
Den Tag ließen wir an der Piazza und anschließend am Fluß „Sarca“ bei einem Lagerfeuer und Gitarrengeklimper ausklingen.
Am dritten Tag stürzten wir uns auf den in der Drena Schlucht gelegenen „Rio Sallagoni“ Klettersteig, der uns allen vier sehr gut gefiel. Doch auch hier kamen wir nicht ohne Zwischenfälle aus. Auf der Suche nach dem Einstieg gingen wir eine halbe Ewigkeit durch die Weinberge bis uns ein Bauer, der seine Weinstauden zurecht stutze, den richtigen Weg zeigte. Am Einstieg angelangt war es dann schon Mittag und wir standen „im Stau“, jedoch glich dies der gewaltige Blick auf die Schlucht aus.
Am vierten Tag entschlossen wir uns zu einer Schifffahrt nach Limone, da das Wetter an diesem Tag nicht ganz mitspielte. So fuhren wir mit unserem Panda nach Riva, von dort aus das Schiff abfuhr, und schlenderten noch ein bisschen durch die Straßen.
Nach einer langen Schifffahrt auf dem Rentnerdampfer kamen wir dann in Limone an. In der idyllischen Stadt herrschte ein Altersdurchschnitt von geschätzten 70 Jahren.
Am Tag der Abreise, nachdem wir unser Zelt abgebaut hatten, gingen wir abschließend noch nach „Muro dell`Asion“ zum Klettern.
Von der Wand auf der Rückseite des „Colodri“ aus konnten wir einen letzten Blick auf den schönen Gardasee werfen.
